
Die Porenfeinheit ist eine wichtige Filterspezifikation, darf jedoch nicht isoliert gewählt werden. Eine funktionierende Sintermetallfiltration stimmt Rückhalteanforderung, Durchfluss, Viskosität, verfügbare Fläche, zulässigen Differenzdruck und Reinigungsstrategie aufeinander ab. Die feinste verfügbare Ausführung ohne Systemauslegung kann unnötigen Druckverlust oder frühe Verschmutzung verursachen.
Trennaufgabe festlegen
Ausgangspunkt sind Partikelgrößenverteilung, erforderliche Produktreinheit und die Aufgabe: Schutzfiltration, Klärung, Katalysatorrückgewinnung, Begasung oder Gasverteilung. Die Filterfeinheit muss zum tatsächlich benötigten Leistungskriterium passen. Bei kritischer Rückhaltung gehören Prüfverfahren und Abnahmekriterium in die Spezifikation.
Betriebsbedingungen berücksichtigen
Die Viskosität ändert sich mit der Temperatur; Gas- und Flüssigkeitsanwendungen verhalten sich unterschiedlich. Filterfläche, Geometrie, Wandstärke und Porenstruktur beeinflussen den sauberen Druckverlust. Beladung und Schmutzart bestimmen, wie schnell dieser im Betrieb steigt. Für ein belastbares Angebot sind Normal- und Maximaldurchfluss, Eingangsdruck, Temperaturbereich, Medieneigenschaften, Feststoffgehalt und zulässiger Differenzdruck erforderlich.
Für Betrieb und Regeneration auslegen
Bei Rückspülung oder chemischer Regeneration muss dies bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden. Gehäuse, Anschlüsse und Reinigungsrichtung müssen zum Wartungskonzept passen. Mehr wirksame Fläche oder eine andere Medienstruktur kann die Standzeit verlängern und die erforderliche Trennfunktion erhalten.
Angaben für eine brauchbare Anfrage
- Zielrückhaltung oder Porenfeinheit und Partikelinformationen
- Zusammensetzung von Flüssigkeit oder Gas, Temperatur, Druck und Viskosität
- Normal- und Spitzendurchfluss
- Zulässiger sauberer und finaler Differenzdruck
- Elementabmessungen, Gehäusegrenzen und Endanschluss
- Geforderte Werkstoffzeugnisse, Prüfprotokolle und Prüfverfahren
FILTURE kann anhand dieser Daten eine Konfiguration aus Sinterpulver, Sintergewebe, plissiertem Gewebe oder porösen Komponenten vorschlagen. Die Leistung im Endprozess ist vom Käufer im Rahmen seiner Auslegung und Validierung zu prüfen.