
Titanfaserfilz wird in PEM-Wasserelektrolyseuren häufig als poröse Transportschicht bewertet, weil er elektrische Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit in der vorgesehenen Umgebung und eine offene Porenstruktur verbindet. Für die Auswahl reicht eine Nenndicke nicht aus: Porenstruktur, Porosität, Kompressionsverhalten, Planheit, Oberflächenzustand und Schnittstellenanforderungen müssen zum Stackdesign passen.
Funktion im Stack definieren
Die poröse Transportschicht verteilt Wasser, transportiert Produktgas, stützt die katalysatorbeschichtete Membran und leitet Strom. Geeignete Eigenschaften hängen von Strömungsfeld, Katalysatorschicht, Beschichtungsstrategie, Kompressionsfenster und Betriebsbedingungen ab. Ein Material, das in einer Stackgeometrie funktioniert, ist ohne Validierung nicht zwingend auf eine andere übertragbar.
Zentrale Spezifikationsangaben
- Reintitangüte und Anforderung an das Werkstoffzeugnis
- Dicke vor und nach Kompression einschließlich Toleranz
- Porosität und Porengrößenbereich mit gewünschter Messmethode
- Breite, Länge, Planheit, Kantenqualität und Geometrie des Zuschnitts
- Oberflächenvorbereitung oder Beschichtungskompatibilität
- Elektrischer Widerstand und Kompressionsprüfung, soweit relevant
Repräsentativ prüfen
Laborwerte sollten den späteren Einsatz abbilden. Vergleichen Sie Muster unter Angabe von Kompressionslast, Prüfaufbau, Fluid und Temperatur. Vor der Produktion sollte der Käufer außerdem festlegen, ob Chargenrückverfolgbarkeit, Maßprotokolle, Porenstrukturdaten oder Wareneingangsmuster erforderlich sind.
Vom Muster zur Serienproduktion
FILTURE liefert Titanfaserfilz und poröse Titankomponenten für relevante elektrochemische Anwendungen. Eine aussagekräftige RFQ enthält Zeichnung, Zielmaße, Kompressionsfenster, erwartete Umgebung, Jahresmenge und Validierungsplan. So entsteht ein klarer Weg von Versuchsteilen zur kontrollierten Produktion statt einer Bestellung nach allgemeiner Materialbeschreibung.